Die Brennessel






                                   Die Brennnessel

Einst hat dieses Kraut einer ganzen Nation die Gesundheit gerettet,




 
 denn nach dem Krieg herrschte in Deutschland eine große Hungersnot.
 Die Menschen gingen auf die Felder die Ähren zu lesen,
um sich eine dünne Suppe zu kochen. Die Stadtbevölkerung pflückte auf Wiesen und an Wegrändern die Brennnesseln
um sich notdürftig das fehlende Gemüse zu ersetzen.
 Es war damals eine nährstoffreiche Ernährung, dieses Heilgemüse.

Die Deutschen waren zu dieser Zeit zwar mager wie ein Stecken, doch so gesund wie nie vorher und nie nachher in der Geschichte.
Es gab kaum Rheuma und Gicht, weder Verdauungsbeschwerden, noch Gefäßkrankheiten, noch Gelenkdeformationen.
Es scheint so, als wäre der Grundbedarf des Menschen von dem Wenigen,
das zur Verfügung stand, sinnvoll abgedeckt worden.


Die Brennnessel
Es schmeckt als Gemüse wild und sanft zugleich.



Gesund und Schön

                       Brennnesseltee

Brennnesseltee ist schon seit dem Altertum ein bekanntes und beliebtes Wildkraut und Heilmittel gegen allerlei Gebrechen und Leiden.




 
 Aus Brennnesseln können Textilien hergestellt werden.
 Die Stoffe aus Brennnessel sind glatter als Leinen und weicher als Seide.


 
Mit Hilfe von Brennnesseln kann man auch Magische Fäden spinnen.



                                                                 Die Nornen und das Schicksal


Die Spinnerinnen, Urd, Verdandi und Skuld, die Schicksal bestimmenden Frauen in der Germanischen Mythologie.
 Sie leben am Brunnen Urdaborn an den Wurzeln des Weltenbaumes Yggdrasil.
Sie spinnen unser aller Lebensfäden, vom Anfang bis zum Ende.
Sie sind es, die Tag und Nacht am Schicksal eines Jeden
 und auch an dem der Welt weben.

                                                              Nornengesang

Wir weben und weben am Weltenlauf
Und können ihn doch nicht wenden.
Das Schicksal breitet die Fäden auf,
Die wir vor- und rückwärts senden.
Das Schicksal hält sie fest in der Hand,
Und was es einmal aufgespannt,
Das müssen wir vollenden."


                     A. Kayser-Langerhannß