Frühling

Frühling







Gedichte für die Seele
 

 
Webe und Erwache

Wie Goldfäden weben,
ist das Freudegeben,
des auf Erden ohnegleichen
beglückenden Wortes.


 
 
 
Wie ein Singen aus Sphären,
von himmlischen Chören,
in klanglosen Räumen,
aus Dornröschenträumen,
weckt die Stimme des Alls.




 
 
Wie die Schatten entfliehen,
flieht die Zeit. – Nur geliehen
sind der Menschheit Tage.
Wandle Leiden und Plage
auf den ewigen Stufen.
 
 
 
 
 
 
 
Reich dem Guten die Hände,
eil´ entgegen der Wende.
 Lass dich treiben vom Schönen,
In Gedanken und Tönen,
bei dem Einen verbleibe.
 
       Gisela Seidel