Frühling

Frühling

Der Clown.






Der Clown, der Clown
war immer lustig anzuschau'n




Der Clown

Heinz Rühmann


Als Kind, da hat er schon getanzt auf dem Seil
Hoppla hopp, hoppla hopp, hoppla hopp
Er ist auf dem Pony geritten, wie ein Pfeil
Hoppla hopp, hoppla hopp, hoppla hopp

Er wollte alle Menschen immer lachen machen
und machte er selber auch ein trauriges Gesicht
er konnte auch die komischsten Sachen machen
aber selber gelacht hat er nicht

Der Clown, der Clown
war immer lustig anzuschau'n
doch keinen liess der Clown, der Clown
in sein Herz hineinschau'n

Dann trieb ihn das Leben hinaus in die Welt
Hoppla hopp, hoppla hopp, hoppla hopp
Sein zu Haus', seine Heimat, das war das Zirkuszelt
Hoppla hopp, hoppla hopp, hoppla hopp

Er stand im Scheinwerferlicht, und das Publikum lachte
er lebte von Flitter, von Glanz und Applaus
doch je schneller er die große Karriere machte
umso einsamer sah es in ihm aus

Der Clown, der Clown
war immer lustig anzuschau'n
doch keinen liess der Clown, der Clown
in sein Herz hineinschau'n

Er wurde alt und dann ging's nicht mehr so
Hoppla hopp, hoppla hopp, hoppla hopp
Seine Füße wurden kalt, und er fror im Trikot
Hoppla hopp, hoppla hopp, hoppla hopp

Und hinter ihm liegt nun ein langes Leben
bald wird sie verstummt sein, die Zirkusmelodie
er hat Millionen das Lachen gegeben
aber selber gelacht hat er nie

Der Clown, der Clown
war immer lustig anzuschau'n
doch keinen liess der Clown, der Clown
in sein Herz hineinschau'n









Der große, kleine Mann war vor allem eines:  ER selbst und
 MENSCH.
 Er war niemals überheblich oder arrogant, 
nein, er ist immer Mensch geblieben.






Unsere Kindheit





Himmelszelt







Siehst du dort die goldnen Sterne
An dem dunklen Himmel stehn,
Wie sie aus der weiten Ferne
Freundlich nach der Erde sehn?
Ihre Zahl kann niemand nennen,
Ihre Wege niemand kennen.








Glückliche Kinderzeit






Oft stellt sich jene Zeit mir dar,
wo ich ein frohes Kind noch war
und oft am knisternden Kamin
mich wiegte auf des Vaters Knien.

Und wenn der Abend still genaht,
die Mutter um ein Märchen bat,
wo sie dann freundlich ausgestellt
vor meinem Blick die Zauberwelt:





https://i.imgur.com/bDthFTe.gif






Mit Bäumen, welche ewig grünen,

mit Blumen, welche nie verblüh'n,

mit Schlössern von Diamantenstein,

mit Rittern, Riesen, Zwergen, Feen.



                     Julius Sturm (1816 - 1896),
                     deutscher Dichter und Liedertexter




Am Wegesrand




          Am Wegesrand  


          Hinter unserem alten Haus.











Feldblumen.




 Wenn du wandelst  durch die Aue

 Und  im Korn dir Blumen pflückst,

 Feuerrote,  himmelblaue,

 Und  dir Hut und Mieder schmückst,







Bildergebnis für Cinemagramme 














 Und  dein Auge übermütig


 Und  dein Mund so herzig lacht,


 überstrahlst  du tausend blütig
 
Rings im Feld  die  Blumenpracht




               Max Kahlenberg